Sportunterricht an der Friedensschule muss ermöglicht werden
Frankfurt (Oder) – Im Juli des letzten Jahres hat der starke Regen so viel Wasser in die Turnhalle der Friedensschule gedrückt, dass das Parkett total zerstört wurde. Sportunterricht ist seit dem dort nicht möglich. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ist in den nächsten beiden Monaten nicht zu rechnen, da im Rahmen des Konjunkturpaketes noch Fenster eingebaut werden. Die Kinder müssen sehr weite Wege zu den Ersatzturnhallen am Leipziger Platz und in der Konrad-Wachsmann-Straße zurücklegen.
Auf Grund der vereisten Straßen und Wege kann seit Mitte Januar aus
Sicherheitsgründen den Grundschülern der Weg zum Sportunterricht nicht mehr zugemutet werden.
Der Stadtverordnete Dr. Christian Federlein: „Die langen Wege belasten die
Schülerinnen und Schüler ohnehin schon, weil diese auch mit mehreren gefährlichen Straßenquerungen verbunden sind. Dass jetzt wochenlang sogar gar kein Sportunterricht stattfinden kann, darf nicht sein. Im Interesse der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer muss hier eine akzeptable Übergangslösung geschaffen werden. Wir haben die zuständige Dezernentin Frau Wolle angeschrieben und aufgefordert, endlich zu handeln und diesen Zustand nicht nur stillschweigend zu dulden“. Die Stadtverordnete Simone Veres ergänzt:“ Seit August 2006 ist diese Schule Grundschule mit offenem Ganztagsangebot. Der Sport spielt dabei eine wichtige Rolle. Entwicklungsstörungen und Lernstörungen, die wesentlich durch Bewegungsmangel und falsche Ernährung bedingt sind, werden u. a. durch Sport in der Schule ausgeglichen. Nach den Winterferien muss dieser unerträgliche Zustand behoben sein. Dadurch kann die Friedensschule auch endlich wieder ihrem Schulprogramm „Gesundheit ist nicht Allesaber
ohne Gesundheit ist Alles nichts“ gerecht werden“.
Im Auftrag
Martina Richter-Rüdiger
Tel. 0335-327007
aktualisiert von Martina Richter-Rüdiger, 24.02.2010, 16:03 Uhr |