Sperrung des Stadions muss schnellstmöglich aufgehoben werden kein Verständnis für Vorgehensweise
Mit Schreiben vom 27.04.2010 wurde durch die untere Bauaufsichtsbehörde ohne Vorankündigung gegenüber und Rücksprache mit den Betroffenen die Nutzung für das Stadion der Freundschaft untersagt.
Der Fraktionsvorsitzende Thomas Bleck: „Die Zustände im Stadion sind seit langem bekannt.“
Die Mängel, die als Begründung angeführt sind, sind ebenfalls nicht erst in den letzten Tagen aufgetreten. Umso unverständlicher ist diese plötzliche Maßnahme, ohne vorab mit den beteiligten Vereinen, Schulen, dem Stadtsportbund und dem Schulverwaltungsamt nach Lösungen gesucht zu haben. Diese Vorgehensweise ist nicht zu akzeptieren. Das ist auch eine Missachtung der ehrenamtlichen Tätigkeit vieler Helfer in den Vereinen. Geplante Sportveranstaltungen von Vereinen sind jetzt gefährdet, ebenso wie die Kinder und Jugendspiele. Alternativen sind nicht in Sicht.
Wir fordern die Bauaufsichtsbehörde sowie die für den Sport zuständige Bürgermeisterin auf, sofort zusammen mit allen Beteiligten kurzfristig eine pragmatische Lösung für die Weiternutzung des Stadions sicherzustellen.
Des Weiteren fordern wir, dass die grundlegende Sanierung des Stadiongeländes, so wie in der Sportentwicklungsplanung beschlossen, angeschoben wird. Dafür ist es ist jetzt allerhöchste Zeit. Wir geben viel Geld für Maßnahmen und Konzepte aus, um die Identität der Frankfurterinnen und Frankfurter zu stärken. Dabei erfüllt gerade der Vereins- und Breitensport solch wichtige Aufgaben, schafft Verbundenheit mit unserer Stadt und integriert Kinder- und Jugendliche. Gerade weil die Kassen knapp sind, muss aus den genannten Gründen die Werterhaltung der Sportanlagen auch außerhalb des Olympiastützpunktes durch entsprechende Prioritätensetzung gesichert werden.“
Im Auftrag des Fraktionsvorsitzenden
Martina Richter-Rüdiger
Tel. 0335-327007
aktualisiert von Martina Richter-Rüdiger, 02.06.2010, 18:33 Uhr |