Frankfurt (Oder)- der Vorsitzende der CDU Fraktion Frankfurt (Oder), Thomas Bleck, erklärt: „Es ist nicht hinnehmbar, dass sich Bürgerinnen und Bürger, Familien mit Kindern oder Touristen in Frankfurt (Oder) Belästigungen und Pöbeleien von Alkoholkonsumenten auf zentralen Plätzen unserer Stadt gefallen lassen müssen.
Hinzu kommen die unvermeidlichen Verschmutzungen. Das schadet auf lange Sicht dem Image der Stadt.
Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Wir wollen keine Plattform und kein Raum für gemeinschaftlichen Alkoholkonsum bieten. Wir können Menschen nicht verbieten Alkohol zu konsumieren, jedoch können wir den Konsum auf öffentlichen Plätzen verbieten.
Aus diesem Grunde unterstützen wir die Initiative der Verwaltung.
Wir wollen noch weiter gehen und fordern ein Alkoholverbot auf sämtlichen Kinderspielplätzen. Es ist unsere Pflicht, Kinder vor Schaden, z. B. durch Glasscherben, zu schützen und die Spielplätze in einem ordentlichen Zustand zu erhalten.
Dass unter anderem viele Jugendliche, darunter auch Minderjährige Alkohol in beträchtlichen Mengen konsumieren, ist ein großes Problem. Mit dem Wegfall von öffentlichen Plattformen, die gerade Jugendliche für ihren Alkoholkonsum bewusst auswählen, ist ein kleiner Anfang gemacht, dieses Problem aber nicht gelöst. Das müssen wir intensiv gesondert angehen.
Klar ist aber, der öffentliche Raum ist für alle Bürger da.
Wenn einzelne Menschen diesen Raum stören, andere in ihrer Freiheit beschränken und sich nicht an die gesellschaftlichen Regeln halten, sind wir in der Pflicht, diesem Verhalten vorbeugend zu begegnen.
Die erfolgreiche Unterschriftenaktion der Jungen Union „Kein Saufland vorm Kaufland“ hat gezeigt, dass eine breite Akzeptanz bei den Frankfurterinnen und Frankfurtern für diese Vorgehensweise vorhanden ist.“