Diskussion zur PISA Studie
Am 22.01.2002 fand im Kulturraum der Konzerthalle eine Veranstaltung statt,
die das Ergebnis der *PISA"- Studie zum Thema hatte. Es wurde der
Fragestellung nachgegangen, was das Resultat der Studie mit der Stadt
Frankfurt (Oder) zu tun hat. Zur Diskussionsrunde hatte der OB- Kandidat der
CDU Frankfurt (Oder) Herr Martin Patzelt eingeladen. Mit ihm diskutierte das
MdB Frau Katharina Reiche sowie Lehrer und interessierte Bürger.
Im Verlauf der Diskussion wurde die Verantwortung der Eltern bei der
Ausbildung ihrer Kinder und die damit zusammenhängende notwendige
Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindertagesstätte und Elternhaus
besprochen.Es stellte sich heraus, das überfrachtete Lehrpläne, vermitteltes
Fachwissen statt Allgemeinbildung sowie die unterschiedliche Bildungspolitik
der einzelnen Bundesländer mit die Ursache für das schlechte Abschneiden
deutscher Schüler bei der *PISA" Studie sind.
Alle Beteiligten vertraten die Ansicht, daß die statt gefundene Diskussion
nur der Anfang sein kann und das bildungspolitische Schnellschüsse vermieden
werden sollten. Der OB- Kandidat der CDU Frankfurt (Oder) Herr Martin
Patzelt legte großen Wert auf die Fragestellung, welche Möglichkeiten die
Kommune und die Politiker vor Ort haben, um die schulische Ausbildung in
Frankfurt (Oder) zu verbessern.
Der Vorschlag, schulische Höchstleitungen von der Stadt Frankfurt (Oder)
prämieren zu lassen fand in der Diskussion Zustimmung. Die gestalterischen
Möglichkeiten der Lehrerkonferenz sind ebenfalls zu nutzen.
Das MdB, Frau Katharina Reiche, forderte darüber hinaus dazu auf, dass
Frankfurt (Oder) seine Bedeutung als Grenzstadt wahrnimmt und durch eine
umfangreichere Sprachausbildung das Zusammenleben zwischen deutschen und
polnischen Jugendlichen zu verbessern.