Am Donnerstag, den 20. August, besuchte Prof. Dr. Johanna Wanka, die Vorsitzende der CDU Brandenburg, Frankfurt (Oder). Zusammen mit der Kandidatin für die Landtagswahl Bettina Albani, dem Vorsitzenden des Stadtbezirksverbandes Nord-West Manfred Schütz, der Stadtverordneten Simone Veres und dem Kandidaten zur Bundestagswahl Christian Römhild besuchte sie zuerst die Wichern-Wohnstätten. Danach kam sie auf dem Grünen Markt mit Kunden und Händlern ins Gespräch. Zuletzt informierte sie sich bei einer Gesprächsrunde mit Kulturschaffenden und Tourismus-Experten der Stadt über die Situation des Fremdenverkehrs in Frankfurt an der Oder.
Frau Wanka und Frau Albani Besuch der Wichern-Wohnstätten Im Café Luise kamen die Kandidaten und Frau Wanka mit dem Geschäftsführer und Mitarbeitern der Wichern-Wohnstätten und Soziale Dienste gGmbH ins Gespräch. Sie informierten sich über die Leistungen der unterschiedlichen Pflege- und Lehreinrichtungen, in denen behinderte Menschen ein Zuhause finden und pädagogisch betreut werden. Es kamen aber auch Schwierigkeiten zur Sprache, mit denen sich die Gesundheitswirtschaft heute konfrontiert sieht. Ein wichtiges Problem ist auch hier der Fachkräftemangel. Zu wenig junge Leute und insbesondere junge Männer entscheiden sich heute für eine Ausbildung im Gesundheitsbereich. Politik und Gesellschaft sind deshalb aufgefordert, mit Aufklärungsmaßnahmen das Image der Pflegebranche zu verbessern und durch eine solide Finanzierung des Gesundheitssektors ihre Zukunftschancen zu sichern.
Tour über den Grünen Markt Bei einem Gang über den „Grünen Markt“ neben dem Rathaus kam Ministerin Wanka mit vielen Menschen ins Gespräch. Sie verteilte ihre beliebten Rezepte und lies es sich nicht nehmen, bei dem Traditionsunternehmen Maire und anderen Händlern frisches Obst zu kaufen. Sie informierte sich über die Erwartungen der Menschen an die Politik und vernahm ihre Sorgen und Wünsche für die zukünftige Entwicklung unseres Landes. Bei den Markthändlern informierte sich die Spitzenkandidatin zur Landtagswahl über die aktuellen Probleme der Wirtschaft und des Handels im ländlichen Raum und ihre Erwartungen an die Landesregierung in den nächsten Jahren.
Gesprächsrunde zum Tourismus In einer Diskussionsrunde mit dem Fachbeirat Kultur-Tourismus des Tourismusvereins Frankfurt (Oder), Vertretern der Stadtverwaltung und Wirtschaftsvertretern informierte sich Prof. Wanka über die aktuellen Entwicklungen in den Kultur- und Fremdenverkehrsbetrieben der Oderstadt. Wie arbeiten die Tourismusunternehmen zusammen? Wie laufen die Vorbereitungen zum Kleist-Jahr 2011? Welche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten wird das Land Brandenburg auch aus den europäischen Strukturmitteln nutzbar machen können? Die Diskutanten waren sich einig, dass die Touristen für Frankfurt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellen. Deshalb lohnt sich jede Investition in die Infrastruktur des Fremdenverkehrs. Diese müssen dann aber auch gemeinsam und effizient beworben und vermarktet werden, auch jenseits von Oder und Neiße.