Ehrenamtspreis für Heinz Adler
Heinz Adler wurde in der vergangenen Woche der Konrad Wolf Ehrenamtspreis verliehen.
Er war der erste unter drei Preisträgern. In der Begründung hiess es, dass vor allem sein anhaltendes, langjähriges Engagement hervorgehoben werden sollte und die Ausrichtung des jährlichen Weihnachtsfestes für Alleinstehende und bedürftige am Hl. Abend.
Dieter Dombrowski , der zusammen mit dem Ehrenvorsitzenden der CDU Brandenburgs, Jörg Schönbom den Preis überreichte , sagte dabei:
„Das Ehrenamt in Brandenburg möchten wir mit dem Preis besonders würdigen und damit die Wertschätzung für die ehrenamtliche Leistung in unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen.Wir Christdemokraten wissen um den unschätzbaren Wert, den ehrenamtliche Helfer in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen in Brandenburg leisten.“
Der Namensgeber des Preises, Dr. Wilhelm Wolf, war der erste Landesvorsitzende der CDU Brandenburg. In den Augen der sowjetischen Besatzungsmacht und der SED–Führung war er ein äußerst unbequemer Mann. Wolf trat in der sowjetisch besetzten Zone trotz Repressalien für die Einhaltung der Grundrechte, der persönlichen Freiheit und für die Einheit Deutschlands ein. Unter mysteriösen Umständen kam er 1948 bei einem Autounfall ums Leben. Wie auch zahlreiche Mitstreiter musste er seine Standhaftigkeit gegenüber dem kommunistischen Regime mit seinem Leben bezahlen.
Die CDU in Frankfurt freut sich auch darüber, dass mit der Preisverleihung einmal mehr deutlich wird, wie unverzichtbar ehrenamtliches Engagement für unser Zusammenleben ist und angesichts der demografischen Entwicklung immer mehr wird. Herr Adler ist ein gutes Beispiel dafür, wie man bei solchem Engagement auch im Ruhestand als aktiver, fröhlicher und unverzichtbarer Bürger inmitten der Gesellschaft leben kann.