Campusdiskussion offenbart generelle Missstände / CDU für die Einrichtung des Uni Platzes
Frankfurt (Oder) Auf Ihrer Fraktionssitzung am Donnerstagabend verständigte sich die CDU auf die Unterstützung der jetzt vorgelegten Kompromisslösung zum Uni Platz. Die darin enthaltene Öffnung der Priestergasse als Einbahnstraße wird mitgetragen. Alle Akteure haben sich ein Stück aufeinander zu bewegt und eine tragbare Alternative vorgelegt.
„Allerdings,“ so die Fraktionsvorsitzende Carola Leschke, „möchten wir die gesamte Frage der Verkehrsführung im Innenstadtbereich in diesem Kontext behandelt wissen und nicht eine Diskussion fortführen, als befände sich das zukünftige Campusgelände auf der grünen Wiese.“
Im Gespräch mit dem zuständigen Beigeordneten Peter Edelmann und dem Vertreter des involvierten Planungsbüros, Dr. Jochen Korfmacher, kritisierte die CDU, dass sie ein schlüssiges Verkehrskonzept für die Frankfurter Innenstadt vermisse. Die Diskussion zum Uni Platz offenbart einen generellen Missstand, so der Tenor der Fraktion. „Wenn im Kontext der Campuseinrichtung jede Woche eine andere Straße umgewidmet werden soll, Parkplatzzufahrten verlegt werden und je nach Gesprächspartner an unterschiedlichen Stellen Halte- und Parkverbote eingerichtet werden sollen, dann wird deutlich, dass es an einem schlüssigen Gesamtverkehrskonzept fehlt“, so Leschke.
Die CDU-Fraktion fordert von der Bauverwaltung im Rahmen ihres propagierten „Masterplans Innenstadt“ nun kurzfristig ein Verkehrskonzept für die gesamte Innenstadt vorzulegen, in dem sowohl die Fragen des ruhenden, wie auch des fließenden Verkehrs analysiert und entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen gegebenenfalls neu geregelt werden.
Martina Rüdiger
Geschäftsführerin
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